Rechtliches
Allgemeine Geschäftsbedingungen
Version 1.0 · gültig ab 20. Mai 2026
§1 Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen dem Anbieter (im Folgenden "Werkboard") und gewerblichen Nutzern (im Folgenden "Kunde") über die Nutzung der SaaS-Plattform Werkboard. Sie gelten ausschließlich; entgegenstehende Bedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil.
Werkboard richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne von §14 BGB. Eine Nutzung durch Verbraucher (§13 BGB) ist nicht vorgesehen.
§2 Vertragsschluss
Der Vertrag kommt durch die Registrierung des Kunden und die Annahme dieser AGB sowie des Auftragsverarbeitungsvertrages (AVV) zustande. Die Pricing-Page ist eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots; die Annahme erfolgt durch Bereitstellung des Zugangs.
Mit Abschluss eines kostenpflichtigen Tarifs wird die Subscription gemäß den auf der Pricing-Page genannten Konditionen verbindlich.
§3 Leistungsumfang
Werkboard stellt eine browserbasierte SaaS-Plattform zur automatisierten Erstellung von Baudokumenten (Dokumentationen, Tagebücher, Regiestunden-Nachweise) bereit. Der konkrete Funktionsumfang ergibt sich aus der zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültigen Leistungsbeschreibung auf der Plattform.
Werkboard setzt für die Dokumenten-Generierung KI-Modelle des Anbieters OpenAI (GPT-4o und Whisper) ein. Die generierten Inhalte sind Vorschläge und entbinden den Kunden nicht von einer eigenverantwortlichen Prüfung vor jeder Weitergabe an Dritte.
§4 Preise und Zahlung
Die aktuellen Preise ergeben sich aus der Pricing-Page unter /pricing. Alle Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer.
Die Abrechnung erfolgt monatlich oder jährlich im Voraus über den Zahlungsdienstleister Stripe. Es gelten zusätzlich die Stripe-Nutzungsbedingungen, soweit für den Kunden relevant.
Bei Zahlungsverzug ist Werkboard berechtigt, den Zugang nach vorheriger Mahnung mit angemessener Nachfrist zu sperren.
§5 Testphase
Neue Kunden erhalten ohne Hinterlegung einer Zahlungsmethode eine 14-tägige kostenlose Testphase mit dem Funktionsumfang des Team-Plans. Die Testphase endet automatisch nach 14 Tagen; eine automatische Umwandlung in einen kostenpflichtigen Tarif erfolgt nicht.
§6 Vertragslaufzeit und Kündigung
Die Subscription läuft auf unbestimmte Zeit und kann jederzeit zum Ende der laufenden Abrechnungsperiode (monatlich oder jährlich) gekündigt werden. Die Kündigung erfolgt einfach über das Customer Portal unter /settings/billing.
Bei jährlicher Zahlung erfolgt keine anteilige Rückerstattung für den nicht genutzten Zeitraum, sofern gesetzlich nicht zwingend vorgeschrieben.
Außerordentliche Kündigungsrechte aus wichtigem Grund bleiben unberührt.
§7 Haftung – Allgemein
Werkboard haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie nach dem Produkthaftungsgesetz. Für leichte Fahrlässigkeit haftet Werkboard nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) und nur auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden.
Die Haftung für mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn und Folgeschäden ist im Rahmen des gesetzlich Zulässigen ausgeschlossen.
§8 Haftungsausschluss für KI-generierte Inhalte
Die von Werkboard generierten Dokumente beruhen auf KI-Modellen und können Fehler enthalten ("Halluzinationen"). Der Kunde verpflichtet sich, jedes Dokument vor einer Weitergabe an Dritte (z. B. Bauherren, Versicherungen, Auftraggeber) inhaltlich zu prüfen und freizugeben.
Werkboard übernimmt keine Haftung für Schäden, die durch ungeprüfte oder fehlerhafte Weitergabe KI-generierter Inhalte entstehen. Im PDF-Footer wird der KI-Einsatz transparent kenntlich gemacht (EU AI Act, Art. 50).
§9 Datenschutz und Auftragsverarbeitung
Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt nach Maßgabe der Datenschutzerklärung und des separaten Auftragsverarbeitungsvertrages (AVV), den der Kunde im Onboarding-Prozess akzeptiert. Beide Dokumente sind unter /datenschutz bzw. /legal/avv abrufbar.
§10 Änderungen der AGB
Werkboard kann diese AGB mit Wirkung für die Zukunft anpassen. Änderungen werden dem Kunden mindestens 30 Tage vor Inkrafttreten in Textform (z. B. per E-Mail) mitgeteilt. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb dieser Frist, gelten die Änderungen als angenommen.
§11 Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gerichtsstand für alle Streitigkeiten ist – soweit zulässig – der Sitz des Anbieters.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.